Guterres "schockiert" über "verzerrte Darstellung" seiner Nahost-Äußerungen
Angesichts der scharfen Kritik Israels an seinen Nahost-Äußerungen hat sich UN-Generalsekretär António Guterres "schockiert" über deren angeblich "verzerrte Darstellung" gezeigt. Dies sei ja so, "als ob ich die Terroranschläge der Hamas rechtfertigen würde", sagte Guterres am Mittwoch in New York. "Das ist nicht wahr. Das Gegenteil ist der Fall."
WeiterlesenHaftbefehl gegen Verdächtigen aus Duisburg wegen möglicher Anschlagspläne
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen islamistischen Gefährders in Duisburg wegen möglicher Anschlagspläne ist der 29-jährige Verdächtige am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen worden. Es bestehe der Verdacht der Verabredung zu Mord und Totschlag, teilte die für den Fall zuständige Generalstaatsanwaltschaft im nordrhein-westfälischen Düsseldorf mit. Bei dem Mann handelt es sich demnach um einen vorbestraften Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).
WeiterlesenZwölf iranische Schauspielerinnen erhalten wegen abgelegter Kopftücher Berufsverbot
Zwölf iranische Schauspielerinnen haben wegen öffentlichen Auftretens ohne das im Iran vorgeschriebene Kopftuch Berufsverbot bekommen. "Diejenigen, die das Recht nicht achten, dürfen nicht arbeiten", erklärte der Minister für Kultur und islamische Orientierung Mohammad Mehdi Esmaeili am Mittwoch in Teheran. Zu den betroffenen Schauspielerinnen zählt nach Informationen der Zeitung Hamshahri auch die 39 Jahre alte Taraneh Alidoosti, die zu den bekanntesten, noch im Iran lebenden Schauspielerinnen zählt.
WeiterlesenHabeck reist mit Wirtschaftsdelegation in die Türkei
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) reist am Mittwochabend in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation in die Türkei. Im Vordergrund des bis Freitag angesetzten Besuchs stehen die Themen Handel, Energie und Klimaschutz, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Habeck betonte vor dem Hintergrund von Ukraine-Krieg und eskalierendem Nahost-Konflikt die Bedeutung der Türkei in den aktuell "schwierigen geopolitischen Zeiten".
WeiterlesenDFB-Frauen blenden "MVT"-Diskussion aus
Die deutschen Fußballerinnen wollen die Diskussionen um die Zukunft der derzeit pausierenden Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg vor den wichtigen Nations-League-Spielen ausblenden. "Wir als Team haben momentan ganz andere Dinge im Kopf", sagte Nationalspielerin Linda Dallmann am Mittwoch: "Wir stecken fußballerisch in einer sehr ernsten Situation. Darauf müssen wir unseren Fokus richten."
WeiterlesenBundeskabinett billigt verschärfte Abschieberegeln
Verlängerte Haftmöglichkeiten für Abschiebepflichtige und mehr Rechte der Polizei bei Durchsuchungen: Trotz Bedenken aus den Reihen der Grünen hat das Bundeskabinett am Mittwoch verschärfte Regelungen für Abschiebungen gebilligt. Während Hilfsorganisationen vor Grundrechtsverstößen warnten, kritisierte die Union die Maßnahmen als unzureichend.
WeiterlesenRussischer Verteidigungsminister Schoigu besucht Kommandoposten in der Ukraine
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat einen Kommandoposten im Osten der Ukraine besucht und dabei von Erfolgen der russischen Truppen gesprochen. "Die heutige Situation legt nahe, dass der Feind immer weniger Möglichkeiten hat", sagte Schoigu nach Angaben der russischen Armee vom Mittwoch bei einem Besuch des Kommandopostens "Wostok". Die ukrainischen Truppen würden "dank eurer Kampfarbeit weiter reduziert", sagte er demnach zu russischen Soldaten.
WeiterlesenFreispruch für Mutter in Prozess um zu Tode geschütteltes Kind in Münster
Im Prozess um ein mutmaßlich zu Tode geschütteltes Kind hat das Landgericht Münster die 34-jährige angeklagte Mutter freigesprochen. Die Kammer sei von der Täterschaft der Frau nicht überzeugt gewesen, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft plädierten in dem Mitte Oktober begonnenen Verfahren auf Freispruch.
WeiterlesenUNO: Zahl der Flüchtlinge weltweit erreicht mit 114 Millionen neuen Höchstwert
Die Zahl der Flüchtlinge weltweit hat nach UN-Angaben mit rund 114 Millionen Menschen einen neuen Höchststand erreicht. "Derzeit schaut die Welt zu Recht auf die humanitäre Katastrophe in Gaza. Aber weltweit breiten sich zu viele Konflikte aus oder eskalieren", sagte der Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR Filippo Grandi am Mittwoch in Genf.
WeiterlesenUNO befürchtet wegen Treibstoffmangels Stopp ihrer Arbeit im Gazastreifen
Zweieinhalb Wochen nach Beginn des Krieges zwischen der Hamas und Israel muss die UNO ihre Arbeit im Gazastreifen angesichts fehlender Mittel womöglich bereits am Mittwoch aussetzen. "Wenn wir nicht schnell Treibstoff bekommen, werden wir gezwungen sein, unsere Tätigkeit im Gazastreifen einzustellen", erklärte das UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Derweil wurden die diplomatischen Bemühungen zur Eindämmung des Konflikts fortgesetzt, der französische Präsident Emmanuel Macron traf in Kairo ein.
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