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Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
Wenige Tage vor den US-Kongresswahlen hat die Zentralbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins unverändert gelassen. Der Zinssatz liegt somit weiterhin zwischen 3,75 und 4,0 Prozent. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise aber am Mittwoch für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte zudem an, dass die Zahl der Leitzinsentscheidungen ab dem kommenden Jahr schrittweise sinken soll.
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will die Zahl ihrer Leitzinsentscheidungen reduzieren. Fed-Chef Kevin Warsh kündigte am Mittwoch in Washington an, im kommenden Jahr werde es nur noch sieben Abstimmungen über den Zinssatz geben statt bisher acht. Im Jahr 2028 solle die Zahl dann weiter auf sechs sinken.
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins unverändert gelassen. Zwei der zwölf zuständigen Fed-Mitglieder stimmten aber wegen der massiv gestiegenen Verbraucherpreise für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt, wie die Notenbank am Mittwoch in Washington mitteilte. Im September hatte die Fed den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht, er liegt seitdem in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,0 Prozent.
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verzichtet nach scharfer Kritik auf die geplanten Kürzungen beim Elterngeld. Die maximale Bezugsdauer der Leistung soll weiterhin bei 14 Monaten liegen - die ursprünglich wegen Haushaltszwängen geplante Kürzung auf zwölf Monate ist vom Tisch: Dies verlautete am Mittwoch aus Priens Ministerium. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
Das Familienministerium will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds doch nicht auf zwölf Monate verkürzen. Es bleibe dabei, dass Eltern gemeinsam bis zu 14 Monate Basiselterngeld beziehen könnten, hieß es am Mittwoch aus dem Ressort von Familienministerin Karin Prien (CDU). Demnach gab das Ministerium einen neuen Referentenentwurf in die Ressortabstimmung. Neu aufgeteilt wird aber der Bezug für die einzelnen Partner.
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
Das Drama um den Fall einer Familie aus dem brandenburgischen Rangsdorf, die wegen eines Behördenfehlers bei der Zwangsversteigerung ihr Haus verlieren sollte, ist beendet. Bei einem Güterichtertermin sei ein Vergleich geschlossen worden, teilte das brandenburgische Justizministerium am Mittwoch mit. Demnach wird der ursprüngliche Eigentümer des Grundstücks wieder ins Grundbuch eingetragen, die Familie erhalte eine angemessene Entschädigung. Damit seien sämtliche gegenseitige Ansprüche abschließend geklärt, auch alle Ansprüche gegen das Land Brandenburg.
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
Der Autobauer Mercedes will weiter sparen und dafür zusätzliche Jobs in Deutschland abbauen. "Um unsere festen Kosten weiter zu verringern, haben wir entschieden, das Abfindungsprogramm in Deutschland im Dezember wieder in Gang zu setzen", sagte Mercedes-Chef Ola Källenius am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz zur Veröffentlichung der Quartalszahlen. Die Gewinnmarge der Autosparte von Mercedes halbierte sich den Angaben des Autobauers zufolge im dritten Quartal nahezu.
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
Mehr Beitragszahler und eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am Mittwoch seine eigenen Vorschläge für eine Rentenreform präsentiert. Eine vom DGB einberufene Rentenkommission schlägt unter anderem vor, die Zahl der Einzahlenden zu erhöhen, damit die Rentenversicherung finanziell getragen werden kann. Dabei sollen vor allem Selbstständige einbezogen werden. Eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge soll die Versorgungslücke im Alter schließen helfen.
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in Japan für eine engere handelspolitische Zusammenarbeit als Gegenpol zu China und den USA geworben. "Wir erleben, wie die Großmächte eine neue Politik betreiben, wie internationale Regeln erodieren", sagte Merz am Mittwoch in Tokio. "Wir teilen grundlegende Interessen und wir teilen auch Werte miteinander, denn wir haben begriffen: Gemeinsam können wir eine Welt gestalten, die nicht nur den größten und den stärksten Raum gibt."
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
Nach dem Rekordbörsengang in Indien hat der Aktienkurs des Telekommunikationsunternehmens Jio Platforms vom Milliardär Mukesh Ambani zum ersten Handelstag einen Sprung von mehr als 21 Prozent verzeichnet. Die Aktie des Unternehmens startete bei Börsenöffnung bei 1,358 Rupien - weit mehr als der Ausgabepreis von 1,119 Rupien. Das Unternehmen hatte zuvor die bisher größte Börseneinführung Indiens hingelegt und etwa 3,2 Milliarden Dollar eingenommen.
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in Japan für eine engere handelspolitische Zusammenarbeit als Gegenpol zu China und den USA geworben. Er schlage vor, "gemeinsam eine globale politische Allianz für regelgebundenen Handel zu begründen", sagte Merz in einer Rede am Mittwoch beim deutsch-japanischen Wirtschaftsgipfel in Tokio. Handelsabkommen seien gut und wichtig, doch der freie Handel brauche auch politische Unterstützung.
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
Die im Jahr 2017 beschlossene Ausweitung des Unterhaltsvorschusses auf Kinder bis zum 18. Geburtstag hat die finanzielle Situation alleinerziehender Familien einer Studie zufolge deutlich verbessert. Anders als befürchtet leisteten Väter häufiger Unterhaltszahlungen als vor der Reform, ergab eine am Mittwoch vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden veröffentlichte Untersuchung. Profiteure der Reform seien insbesondere bildungsferne Familien.
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
Der deutsche Chemiekonzern BASF hat erneut seine Gewinnerwartung für 2026 hochgesetzt. Das Unternehmen geht nun von einem Überschuss von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro am Jahresende aus, wie es am Mittwoch mitteilte. Zuvor waren 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro prognostiziert. Die Ludwigshafener hatten im März infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Preise für viele Produkte erhöht.
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Die Gewinnmarge der Autosparte von Mercedes hat sich im dritten Quartal fast halbiert. Die bereinigte Umsatzrendite sackte von 4,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 2,5 Prozent ab, wie der Stuttgarter Autobauer am Mittwoch mitteilte. Als Gründe nannte er das wegbrechende China-Geschäft sowie Ausgaben für neue Produkte.
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verkündet am Mittwoch ihre Leitzinsentscheidung (19.00 Uhr MEZ). Erwartet wird, dass die Fed den Leitzins dieses Mal unverändert lässt. Fed-Chef Kevin Warsh will die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz erläutern (19.30 Uhr MEZ).
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
Die geplante Aufweichung der strikten Vorgaben für Autos mit Verbrennermotor könnte einer Studie zufolge auf lange Sicht tausende Jobs in der EU kosten. Zwar würde eine weniger strenge Regulierung kurzfristig den Stellenabbau in der Verbrennungsmotorenproduktion bremsen, erklärte die Denkfabrik International Council on Clean Transportation (ICCT) am Mittwoch. Doch zugleich würde sich "das Beschäftigungswachstum in der Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen, der Batterieherstellung und dem Recycling sowie beim Aufbau und der Wartung der Ladeinfrastruktur verlangsamen".
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar. Damit verlässt die größte Kryptowährung ihre bisherige Handelsspanne nach unten.
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins. Die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve steht unmittelbar bevor.
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
Zur Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland kommen weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes in Frage. Laut einem am Dienstag veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) scheiden nunmehr fünf Bundesländer bei der Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort aus. Während Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) von einem wichtigen Schritt bei der Endlagersuche sprach, forderten Atomkraftgegner mehr Transparenz beim Auswahlprozess.
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
Der seit Jahren andauernde Rechtsstreit zwischen der Grünen-Politikerin Renate Künast und dem Facebook-Mutterkonzern Meta geht nun vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) weiter. Nach einer Verhandlung über ein in dem sozialen Netzwerk verbreitetes Falschzitat der früheren Bundeslandwirtschaftsministerin formulierte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Dienstag mehrere sehr grundlegende Fragen, zu denen der EuGH Stellung beziehen soll. Das Verfahren in Deutschland wurde ausgesetzt.
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
Die US-Regierung hat eine Handelsvereinbarung mit der EU über die Flugzeugbauer-Konkurrenten Airbus und Boeing in Frage gestellt. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer warnte, ein im Juni an Airbus vergebener Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB) führe "zu erheblicher Unsicherheit im transatlantischen Handel im Luft- und Raumfahrtsektor". Die EU-Kommission wies die Vorwürfe am Dienstag zurück.
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus. Der Vorstandsboss von Audi, Gernot Döllner, ließ am Wochenende Wahlkampf mit sich machen.
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern. Sophie Schütze arbeitet seit mehr als sieben Jahren in ihrem Job, und sie ärgert sich, aber sie ärgert sich fast immer leise.
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
Der britische König Charles III. beginnt am Dienstag eine Karibikreise, die von Forderungen nach Entschädigung für den Sklavenhandel überschattet wird. Der Monarch will auf seiner neuntägigen Reise zunächst allein die Bahamas und Guyana besuchen, bevor seine Frau, Königin Camilla, für die letzte Etappe in Antigua und Barbuda zu ihm stößt. Dort wird der Monarch beim Gipfeltreffen der Regierungschefs des Commonwealth eine Rede halten.
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
Angesichts der Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 warnt ein Bündnis von rund 60 Organisationen vor Einsparungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sozialreformen dürften nicht von Sparzwängen bestimmt werden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Appell. Ein starker Sozialstaat müsse junge Menschen schützen und ihnen Zukunftsaussichten eröffnen. "Denn wer heute bei jungen Menschen spart, gefährdet gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes."
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
Der Autokonzern Mercedes hat seine Umsatz- und Gewinnerwartung für 2026 wegen des weiter wegbrechenden China-Geschäfts abgesenkt. Der Stuttgarter Autobauer erwartet nun nur noch eine Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent, wie er am Dienstag mitteilte. Bislang war er von drei bis fünf Prozent ausgegangen. Beim Vorsteuergewinn geht Mercedes von einem Ergebnis wie im Vorjahr aus, zuvor war eine deutliche Verbesserung prognostiziert.
Dieselskandal: Weitere Verfahren gegen VW-Manager beginnen im November
Mehr als elf Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals bei Volkswagen beginnen am Landgericht Braunschweig zwei weitere Betrugsverfahren gegen ehemalige Mitarbeiter des Autokonzerns. Ab dem 2. November stehen drei VW-Führungskräfte vor Gericht, am 24. November beginnt ein weiteres Strafverfahren gegen sieben Angeklagte, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. In beiden Prozessen (Aktenzeichen: 18 KLs 411 Js 19442/19 und 17 KLs 411 Js 48593/20) sind jeweils mehr als 150 Verhandlungstage bis Ende 2028 angesetzt.
Merz wirbt in Singapur für Investitionsstandorte Deutschland und Europa
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zu Beginn seiner Asienreise in Singapur für Deutschland und Europa als Investitionsstandort geworben. Er könne "alle Sorgen zerstreuen, dass es Unsicherheiten in Europa gibt", sagte Merz am Dienstag nach einem Treffen mit Singapurs Premierminister Lawrence Wong. "Mit der von mir geführten Bundesregierung werden die Investitionsmöglichkeiten auch kontinuierlich verbessert", fügte Merz hinzu.
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
Die 27 EU-Länder haben mehr nationalen Spielraum bei der Vergabe der europäischen Milliardensubventionen für die Landwirtschaft gefordert. Die EU-Agrarminister einigten sich am späten Montagabend in Luxemburg auf eine gemeinsame Verhandlungslinie, mit der sie sich für die "nötige Flexibilität" aussprechen, um EU-Ziele an regionale Unterschiede anzupassen. Dabei geht es unter anderem um Umweltauflagen und darum, wer Fördergelder beziehen kann.
Meghan gibt Teilnahme an beliebter australischer Koch-Show bekannt
Prinz Harrys Ehefrau Meghan Markle hat sich nach eigenen Angaben zu einem Gastauftritt in der beliebten Koch-Show Junior MasterChef Australia bereiterklärt. "Als man an mich herantrat, ob ich zurückkehren und mit diesen jungen Talenten arbeiten wolle, habe ich sofort zugesagt", teilte die Herzogin von Sussex am Dienstag mit.
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
Die EU stellt am Dienstag ihre Pläne für den Ausbau der europäischen Grenzschutzagentur Frontex vor. Nach Aussagen von EU-Innenkommissar Magnus Brunner zielt der neue Gesetzesvorschlag darauf ab, Frontex zu einer "zentralen EU-Abschiebeagentur" zu machen. Allgemein soll die EU-Behörde "breiter und stärker" aufgestellt werden, erklärte Brunner. Frontex ist aktuell primär für den Schutz der EU-Außengrenzen zuständig.
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt am Dienstag einen Staatsbesuch in China. Erste Station der mehrtägigen Reise ist die ostchinesische Provinz Anhui, wo Steinmeier unter anderem ein Entwicklungszentrum des Autobauers VW in der Stadt Hefei besichtigt. Nach einem Besuch des Unesco-Weltkulturerbe-Dorfes Hongcun reist Steinmeier am Mittwochabend nach Peking weiter. In der Hauptstadt trifft der Bundespräsident am Freitag die chinesische Staatsführung und führt Gespräche mit Ministerpräsident Li Qiang und Staatspräsident Xi Jinping.