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Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
Dank der hohen Rohölpreise infolge des Iran-Kriegs streichen die Mineralölkonzerne Milliardengewinne ein: BP aus Großbritannien sowie Chevron und ExxonMobil aus den USA meldeten am Freitag hohe Quartalsgewinne. Sie folgten damit europäischen Konzernen.
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner fünftägigen Asien-Reise nach Singapur, Japan und Südkorea die Bedeutung der Handelsbeziehungen zu den Ländern betont. "Diese Region ist für uns von größter strategischer Bedeutung", sagte Merz bei einer Pressekonferenz im südkoreanischen Seoul am Freitag. Deutschland sei "gut beraten, in Südostasien Interesse zu zeigen", fügte er hinzu.
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
Der Essener Chemie-Konzern Evonik hat das Übernahmeangebot des großen Konkurrenten BASF vorerst abgelehnt. Der Vorstand habe das vor gut einer Woche eingereichte freiwillige öffentliche Übernahmeangebot "eingehend geprüft" und entschieden, nicht in Verhandlungen mit BASF einzutreten, erklärte Evonik am Freitag. Dennoch zeigte sich das Unternehmen zu Gesprächen mit dem Ludwigshafener Konzern bereit.
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
In den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie endet am Samstag um Mitternacht die Friedenspflicht - die IG Metall hat am Freitag bundesweit Warnstreiks ab Sonntagmorgen angekündigt. Dies sei die Reaktion auf das Angebot der Arbeitgeber, erklärte IG-Metall-Chefin Christiane Benner am Freitag. Damit forderten die Unternehmen einen Reallohnverzicht von den Beschäftigten.
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
Die deutsche Wirtschaft hat sich im Sommer trotz der hohen Energiepreise und der Transportprobleme wegen des Rhein-Niedrigwassers gut geschlagen: Die Wirtschaftsleistung legte von Juli bis September um 0,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Damit ist das Jahr 2026 weiterhin auf Kurs, wirtschaftlich das beste seit 2022 zu werden.
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
Das bei der Flucht des bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegenen Kandidaten Flávio Bolsonaro verwendete Flugzeug wurde nach Angaben der Airline von einem Vermittler über ein US-Bankkonto bezahlt. Er sei von einem Vermittler angeheuert worden, "den ich seit zehn Jahren kenne und der in den USA lebt", sagte der Chef der Fluggesellschaft Baires Fly S.A., Luis Grande, der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag (Ortszeit).
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
Harte Zeiten für Menschen, die einen Job oder eine Ausbildung suchen: Im Oktober ist die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt nur schwach ausgefallen, und die Chancen für Ausbildungssuchende haben sich in den vergangenen Monaten weiter verschlechtert, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mitteilte. Arbeitslos waren im Oktober 2,955 Millionen Menschen - das waren zwar 40.000 weniger als im September, aber 44.000 mehr als im Oktober 2025.
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
Die Deutsche Bahn prüft, wie sich mit weniger Zügen auf den Schienen die Pünktlichkeit verbessern lässt. Der Konzern habe damit eine unabhängige Expertenkommission beauftragt, erklärte am Freitag ein DB-Sprecher. Dass es auf eine Ausdünnung des Fahrplans hinausläuft, ist demnach aber nicht ausgemacht: "Die Experten werden bei mehreren Terminen mit viel Erfahrung und aus vielen Blickwinkeln ergebnisoffen diskutieren."
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
Das Cloud-Geschäft von Amazon boomt, Umsatz und Gewinn des Konzerns insgesamt sind im dritten Quartal dennoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Amazon verbuchte von Juli bis September Erlöse in Höhe von rund 202 Milliarden Dollar - zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - und einen leicht rückläufigen Nettogewinn von 20,7 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Cloud-Sparte AWS steigerte das Wachstum das sechste Mal in Folge.
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
Deutschlands Wirtschaft ist im dritten Quartal von Juli bis September stärker gewachsen als erwartet: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Konsumausgaben stiegen demnach laut vorläufigen Erkenntnissen leicht, die Investitionen dagegen gingen zurück und auch die in der ersten Jahreshälfte dynamische Entwicklung der Exporte schwächte sich ab.
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Oktober nur verhalten entwickelt. Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 40.000 auf 2,955 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosigkeit sank demnach um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Die übliche Herbstbelebung fiel damit schwach aus - im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 44.000.
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
Beim Premiumautobauer Audi ist der Gewinn im dritten Quartal eingebrochen: Er sank von 718 Millionen Euro nach Steuern im Vorjahresquartal auf 95 Millionen Euro, wie die VW-Tochter am Freitag mitteilte. In den ersten neun Monaten des Jahres halbierte sich der Gewinn fast. Er sank von 2,06 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,2 Milliarden Euro nach Steuern. Audi korrigierte die Prognose für das Gesamtjahr nach unten.
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
Infolge des umstrittenen Auftritts von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump hoffen die deutschen Autohersteller auf sinkende Zölle für Lieferungen in die USA. Die Ankündigung von Audi, ein neues Werk in den USA zu bauen, falle in den Kontext von Verhandlungen des Mutterkonzerns Volkswagen mit der US-Regierung, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Verweis auf Insider. BMW und Mercedes hoffen demnach, von einem möglichen Deal zu profitieren.
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch in Südkorea für eine verlässliche Partnerschaft beider Länder geworben. Südkorea und Deutschland sollten sich gemeinsam für die Entwicklung von Zukunftstechnologien und den Schutz kritischer Lieferketten einsetzen, sagte Merz am Freitag bei der Eröffnung der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul. Beiden Staaten stünden einer autokratischen Machtpolitik sowie der Verletzung internationalen Völkerrechts gegenüber.
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
Die Außenminister der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) beraten ab Freitag in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia über die Kriege im Iran und in der Ukraine. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) appellierte vor dem zweitägigen Treffen an Russland und den Iran, Handelswege freizugeben - unter anderem die Straße von Hormus in der Golfregion. Durch deren Blockade waren die Energiepreise weltweit massiv gestiegen.
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, tritt vorzeitig von ihrem Posten zurück. Sie wolle sich künftig auch zu anderen Themen als der Geldpolitik äußern, sagte die Französin am Donnerstag - und befeuerte damit Spekulationen mit Blick auf die Präsidentschaftswahl in ihrem Heimatland im kommenden Jahr.
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
Der umstrittene Auftritt des Audi-Chefs Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump wird einem Medienbericht zufolge Thema im Aufsichtsrat des Autobauers. Das Gremium kommt am frühen Freitagnachmittag in Ingolstadt zu einer Sondersitzung zusammen, wie die "Augsburger Allgemeine" am Donnerstag berichtete. Döllners Auftritt mit Trump werde Thema der Sitzung sein, zitierte die Zeitung aus Unternehmenskreisen.
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat ihren für Februar angekündigten vorzeitigen Rücktritt von ihrem Amt damit begründet, dass sie sich künftig gerne offener zu anderen Themen äußeren würde. Es gehe ihr um "die Freiheit, mich zu Themen zu äußern, die nicht in den Bereich der Geldpolitik fallen", sagte die Französin am Donnerstag in Frankfurt.
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
Das LNG-Importterminal vor der Ostseeinsel Rügen soll für den nächsten Winter 2027/2028 wieder ein zweites Schiff für die Regasifizierung von Flüssigerdgas bekommen. Das Betreiberunternehmen Deutsche Regas unterzeichnete nach eigenen Angaben am Donnerstag in Tokio eine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen MOL, das ein zusätzliches Regasifizierungsschiff (FSRU) bereitstellen soll.
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
Die US-Wirtschaft ist zwischen Juli und September deutlich stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal um 3,4 Prozent auf das Gesamtjahr hochgerechnet zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Wenige Tage vor den Kongresswahlen am Dienstag dürfte die Nachricht US-Präsident Donald Trump Aufwind geben. Dessen Republikanern droht laut Umfragen eine Niederlage.
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
Um die Wirtschaft zu stärken und mehr Touristen anzuziehen, hat Grönland am Donnerstag einen dritten Zivilflughafen eröffnet. Der Airport in der drittgrößten Stadt der Insel, Ilulissat, habe eine 2200 Meter lange Start- und Landebahn, teilte der Betreiber mit - damit könnten auch größere Flugzeuge dort landen. Ilulissat liegt an der Westküste an der Diskobucht mit ihren riesigen Eisbergen.
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
Die Kosten für Autoreparaturen sind im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als andere Verbraucherpreise. "Allein 2025 erhöhten sich die Stundensätze in den Kfz-Werkstätten um durchschnittlich 7,5 Prozent und damit mehr als dreimal so stark wie die allgemeinen Verbraucherpreise", erklärte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag. "Die Ersatzteilpreise stiegen um 5,6 Prozent."
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
Spekuliert wurde darüber schon lange, nun ist es amtlich: Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, tritt vorzeitig von ihrem Posten zurück. Lagarde habe dem EZB-Rat mitgeteilt, dass sie ihr Amt am 7. Februar aufgeben werde, erklärte die Zentralbank am Donnerstag in Frankfurt. Sie macht damit den Weg für eine Neubesetzung des Postens vor der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr frei.
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
Europäische Ölkonzerne profitieren von den hohen Preise für Rohöl aufgrund des Iran-Kriegs. Die Unternehmen Shell in Großbritannien, TotalEnergies in Frankreich und Repsol in Spanien meldeten am Donnerstag Milliardengewinne im dritten Quartal. Deutsche Grünen- und Linkenpolitiker bekräftigten deshalb ihre Forderung nach einer Übergewinnsteuer.
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
Nach einer Freigabe aus der strategischen Reserve Frankreichs hat die Regierung in Paris die Ölkonzerne zu einer Weitergabe der Preissenkung an die Kunden aufgefordert. Die Händler seien zudem dazu verpflichtet, die Kunden über die Höhe der Preissenkung zu informieren, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Verordnung im Amtsblatt. Energieministerin Maud Bregeon appellierte insbesondere an den Konzern TotalEnergies, sich "vorbildlich" zu zeigen.
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
Spekuliert wurde darüber schon lange, nun ist es amtlich: Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, tritt vorzeitig von ihrem Posten zurück. Lagarde habe dem EZB-Rat mitgeteilt, dass sie ihr Amt am 7. Februar aufgeben werde, teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Angaben zu Gründen wurden nicht gemacht, auch zur Zukunft Lagardes nicht.
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
Die Krise bei Volkswagen verschärft sich: Der Automobilkonzern hat im dritten Quartal einen Verlust von 5,82 Milliarden Euro gemacht und sein Minus vom Vorjahreszeitraum damit mehr als verfünffacht. Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro, der Absatz von 2,2 Millionen Fahrzeugen auf 1,88 Millionen, wie VW am Donnerstag mitteilte. Das China-Geschäft der Wolfsburger brach um 40 Prozent ein.
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
Der Bundesstaat New York hat ein Jugendschutz-Verbot zur Nutzung von KI-Chatbots eingeführt, die als eine Art Freund oder Gefährte fungieren. Gouverneurin Kathy Hochul unterzeichnete am Mittwoch (Ortszeit) ein Gesetz, das Anbietern von Künstlicher Intelligenz (KI) wie OpenAI eine Alterskontrolle bei sogenannten KI-Begleitern vorschreibt. Wenn ein KI-Chatbot von Minderjährigen genutzt wird, darf die Software demnach keine Inhalte erzeugen, die den Eindruck erwecken, sie sei "menschlich oder lebending oder empfinde menschliche Emotionen".
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
Europäische Ölkonzerne profitieren von den hohen Preise für Rohöl aufgrund des Iran-Kriegs. Die Unternehmen Shell in Großbritannien, TotalEnergies in Frankreich und Repsol in Spanien meldeten am Donnerstag Milliardengewinne im dritten Quartal. Shell machte von Juli bis September von Juli bis September einen Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar (10,9 Milliarden Euro), mehr als doppelt so viel wie im Vorquartal.
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
Die Krise bei Volkswagen verschärft sich: Im dritten Quartal machte der Automobilkonzern einen Verlust von 5,82 Milliarden Euro, wie er am Donnerstag mitteilte. Das ist mehr als fünf Mal so hoch wie im Vorjahresquartal mit 1,07 Milliarden Euro. Der Umsatz im dritten Quartal sank im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro, der Absatz von 2,2 Millionen Fahrzeugen auf 1,88 Millionen.
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
Die enorme Nachfrage nach Speicherchips für KI-Anwendungen hat dem südkoreanischen Tech-Unternehmen Samsung im vergangenen Quartal einen Rekordgewinn beschert. Für den Zeitraum von Juli bis September meldete das Unternehmen am Donnerstag ein Plus von 80,5 Milliarden Dollar (72,2 Milliarden Euro) – ein Anstieg um mehr als 780 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die starke Nachfrage nach Servern habe "zu höheren Marktpreisen in allen Anwendungsbereichen" geführt, erklärte das Unternehmen.
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
Die Europäische Zentralbank (EZB) berät am Donnerstag in Frankfurt über ihre Geldpolitik und gibt um 14.15 Uhr ihre Leitzinsentscheidung bekannt. Es wird keine Änderung der Zinssätze erwartet, nachdem die Notenbanker im September die Leitzinsen zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs angehoben hatten. In den Ausführungen von EZB-Chefin Christine Lagarde im Anschluss an die Ratssitzung dürfte das Augenmerk auf der ausufernden Staatsverschuldung Frankreichs liegen.