Abgelehnter Asylbewerber aus Siegen droht mit Selbstverbrennung
Wegen eines abgelehnten Asylantrags hat ein 29-Jähriger im nordrhein-westfälischen Arnsberg damit gedroht, sich selbst anzuzünden. Am Verwaltungsgericht übergoss sich der Mann aus Siegen am Morgen mit einer brennbaren Flüssigkeit, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein Feuerzeug und das Brandmittel habe er nach rund anderthalb Stunden eigenständig wieder abgelegt.
WeiterlesenScholz: Putin hat sich "vollständig verrechnet" mit Angriff auf Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine verhängnisvolle Fehlkalkulation beim Überfall auf die Ukraine attestiert. Inzwischen sei klar geworden, "dass Putin sich vollständig verrechnet hat mit seinem brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine", sagte Scholz zum Abschluss der Klausurtagung des Bundeskabinetts am Mittwoch auf dem brandenburgischen Schloss Meseberg. Was Putin nun bekommen habe, sei "eine stärkere Nato, ist die stärkere Organisation von Sicherheit auch in den östlichen Staaten des Nato-Gebietes, was er bekommen hat, ist eine einige Europäische Union".
WeiterlesenEU-Ratspräsident Michel sagt Moldau "deutliche Erhöhung" der Militärhilfe zu
EU-Ratspräsident Charles Michel hat dem an die Ukraine angrenzenden Moldau eine Ausweitung der Militärhilfe zugesagt. "In diesem Jahr wollen wir unsere Unterstützung für Moldau deutlich erhöhen, indem wir den Streitkräften des Landes zusätzliche militärische Ausrüstung zur Verfügung stellen", sagte Michel am Mittwoch bei einem Besuch in der Ex-Sowjetrepublik.
WeiterlesenDritter deutscher WM-Gruppengegner wird am 14. Juni in Katar ermittelt
Die Entscheidung über den dritten WM-Gruppengegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft fällt am 14. Juni im Ahmad-bin-Ali-Stadion in Katar. Das teilte der Weltverband FIFA am Mittwoch mit. Im interkontinentalen Entscheidungsspiel um den letzten Platz in der WM-Gruppe E trifft Costa Rica auf Neuseeland. Zudem sind Spanien und Japan in der deutschen Gruppe.
WeiterlesenSerbiens Präsident bekräftigt vor Treffen mit Scholz Forderung nach EU-Beitritt
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic setzt auf die Hilfe der Bundesregierung beim angestrebten EU-Beitritt seines Landes. Der gesamte Westbalkan brauche "klare und erreichbare Ziele", sagte Vucic dem "Handelsblatt" vor seinem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwochnachmittag in Berlin. Schon Scholz' Vorgängerin Angela Merkel (CDU) habe Serbien "ernst genommen, uns zugehört".
WeiterlesenCSU-Chef Söder nennt Rücktritt von Generalsekretär Mayer "menschliche Tragödie"
CSU-Chef Markus Söder hat den Rücktritt von Generalsekretär Stephan Mayer als "menschliche Tragödie" bezeichnet. "Heute ist ein bitterer Tag - ich bin auch persönlich sehr betroffen", sagte Söder am Mittwoch vor Journalisten in München. Er kündigte an, dass die Nachfolge "zeitnah" geklärt werden solle. Mit dem CSU-Präsidium wollte er sich demnach noch am Mittwoch in einer Telefonschalte austauschen.
WeiterlesenWassersprung-Ass Hausding verkündet Rücktritt
Der frühere Wassersprung-Weltmeister und Olympia-Fahnenträger Patrick Hausding hat am Mittwoch seinen Rücktritt vom Leistungssport verkündet. Am Rande der deutschen Meisterschaften in seiner Geburtsstadt Berlin gab der 33-Jährige auch den Kräfteverschleiß im höheren Sportleralter als Grund für seine Entscheidung an.
WeiterlesenToter aus niedersächsischem Wattenmeer starb natürlichen Todes
Ein im niedersächsischen Wattenmeer bei Butjadingen gefundener unbekannter Toter ist "eines natürlichen Todes" gestorben. Das teilte die Polizei in Delmenhorst am Mittwoch unter Verweis auf das Ergebnis der Obduktion mit. Wie bereits bei einer ersten Untersuchung am Fundort seien an der Leiche des Manns keine Hinweise auf Gewalteinwirkung entdeckt worden.
WeiterlesenUngarn meldet Vorbehalte gegen EU-Pläne für Ölembargo gegen Russland an
Ungarn hat starke Vorbehalte gegen die EU-Pläne für ein Ölembargo gegen Russland angemeldet. Budapest sehe in dem von der EU-Kommission unterbreiteten Vorschlag keine Vorkehrungen, welche "Ungarns Energiesicherheit garantieren", kritisierte die Regierung in Budapest in einer am Mittwoch an die Nachrichtenagentur AFP übermittelten Stellungnahme. Auf die Nachfrage, ob dies eine direkte Ablehnung des Vorschlags bedeute, antwortete der Pressedienst der ungarischen Regierung zunächst nicht.
WeiterlesenErster belarussischer Präsident Schuschkewitsch ist tot
Stanislaw Schuschkewitsch, erster Staatschef des unabhängigen Belarus, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das teilte seine Ehefrau Irina der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch mit. Schuschkewitsch war im Jahr 1991 einer der drei Unterzeichner des Abkommens, das die Auflösung der Sowjetunion besiegelte.
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