Grüne halten an Kohleausstieg bis 2030 fest
Die Grünen halten trotz der derzeitigen Energiekrise an einem Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahr 2030 fest. Die energiepolitische Abhängigkeit von Russland schwäche Deutschland und Europa und senke die Fähigkeit, "nachhaltig, also im Einklang mit den planetaren Grenzen und der Freiheit zukünftiger Generationen zu wirtschaften", heißt im Leitantrag der Grünen für den Parteitag im Oktober. "Die konsequente politische Schlussfolgerung daraus ist der beschleunigte Ausstieg aus der Kohle bereits im Jahr 2030."
WeiterlesenSuu Kyi in Myanmar zu weiteren drei Jahren Haft verurteilt
Die Militärjunta in Myanmar lässt die Justiz weiter massiv gegen die entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi vorgehen. Die bereits im Gefängnis sitzende Friedensnobelpreisträgerin sei zu weiteren drei Jahren Haft verurteilt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Verhandlungskreisen. Die 77-Jährige sei des Betrugs während der Wahlen 2020, die Suu Kyis Partei deutlich gewonnen hatte, schuldig gesprochen worden.
WeiterlesenVerdi-Chef droht mit Gewerkschaftsprotesten gegen Energiepreispolitik
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi droht im Streit um die hohen Energiepreise mit deutschlandweiten Protesten und fordert einen zweistelligen Milliardenbetrag für Entlastungen. "Um die finanziellen Härten durch die Energiepreis-Explosion auszugleichen, muss der Staat noch einmal 20 bis 30 Milliarden Euro in diesem Jahr zusätzlich in die Hand nehmen", sagte Verdi-Chef Frank Werneke der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Andernfalls werde sich Verdi aktiv an geplanten Protesten gegen die hohen Belastungen beteiligten.
WeiterlesenStimmung in der Automobilindustrie im August eingebrochen
Die Stimmung der Unternehmen in der Automobilindustrie hat sich im August deutlich verschlechtert. Der entsprechende Umfragewert sackte auf minus zehn Punkte ab, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte - im Juli waren es noch plus 7,5 Punkte gewesen. Allerdings verbesserten sich die künftigen Erwartungen der Autobauer von minus vier auf nun null Punkte. "Die allgemeine Eintrübung der Konjunktur zeigt sich auch in der Autobranche", erklärte das Institut.
WeiterlesenVor Protesten geflohener Ex-Präsident will nach Sri Lanka zurückkehren
Im tief in der Krise steckenden Inselstaat Sri Lanka drohen neue Spannungen: Der vor Protesten des Volkes im Juli ins Exil geflohene Ex-Präsident Gotabaya Rajapaksa will nach Angaben aus Sicherheitskreisen in sein Heimatland zurückkehren. Der frühere Staatschef wolle sein Exil in Thailand beenden und am Samstag nach Sri Lanka zurückkehren, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus hochrangigen Verteidigungskreisen.
WeiterlesenChelsea holt Aubameyang und Zakaria
Der englische Fußball-Erstligist FC Chelsea hat auch am letzten Tag des Transferfensters nochmal ordentlich zugeschlagen und Offensivspieler Pierre-Emerick Aubameyang verpflichtet. Wie der Klub aus der Premier-League in der Nacht zu Freitag mitteilte, kommt der 33 Jahre alte gabunische Nationalspieler vom FC Barcelona und erhält in London einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2024. Die Ablösesumme für den früheren Dortmunder soll bei rund 12 Millionen Euro (10,3 Millionen Pfund) liegen.
WeiterlesenPilotinnen und Piloten der Lufthansa im Streik
Die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa sind am Freitag in einen ganztägigen Streik getreten. Der Ausstand begann offiziell nach Mitternacht, ab dem Morgen fielen die ersten Verbindungen aus. Unter anderem in Frankfurt am Main und München zeigten die Anzeigetafel viele gestrichene LH-Flüge sowohl zu Zielen in Deutschland als auch ins Ausland an.
WeiterlesenTrotz Schwächephase und Nasentreffer: Nadal in Runde 3
Rafael Nadals Titelhoffnungen bei den US Open sind nach einem ereignisreichen Zweitrundenmatch weiter intakt: Der 36 Jahre alte Grand-Slam-Rekordchampion aus Spanien schlug trotz eines teilweise fahrigen Auftritts und einer erlittenen Nasenverletzung den Italiener Fabio Fognini 2:6, 6:4, 6:2, 6:1. Die Chance auf seinen 23. Majortitel besteht damit weiterhin.
WeiterlesenArgentiniens Vize-Präsidentin Kirchner entgeht mutmaßlichem Attentat
Argentiniens umstrittene Vize-Präsidentin Cristina Kirchner ist offenbar nur knapp einem mutmaßlichen Attentat entgangen. Ein Mann richtete am Donnerstag (Ortszeit) in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine Schusswaffe auf die frühere Staatschefin, als diese vor ihrer Wohnung von Anhängern begrüßt wurde. Präsident Alberto Fernández sagte später, die Waffe sei mit fünf Kugeln geladen gewesen und habe nur aus technischen Gründen keinen Schuss abgegeben. Der Angreifer wurde festgenommen.
WeiterlesenVettel über mentale Probleme: "Superman gibt es nur im Fernsehen"
Sebastian Vettel (35) begrüßt die wachsende Bereitschaft im Profisport, öffentlich über Schwäche und mentale Probleme zu sprechen. "Heldenverehrung" sei eine tolle Sache, "aber wir sind alle Menschen. Superman und Superwoman gibt es nur im Fernsehen", sagte der Aston-Martin-Pilot im Rahmen des Großen Preises der Niederlande.
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