Staatsanwalt fordert 28 Jahre Haft für Anschlag auf russischen Militärblogger
Im Prozess um den tödlichen Bombenanschlag auf einen bekannten russischen Militärblogger hat die Staatsanwaltschaft am Freitag eine Haftstrafe von 28 Jahren für die Angeklagte gefordert. Der Staatsanwalt habe das Gericht aufgefordert, die 26-jährige Darja Trepowa schuldig zu sprechen und sie zu 28 Jahren Haft in einer Strafkolonie zu verurteilen, teilte die Justiz in St. Petersburg mit.
WeiterlesenFoodwatch kritisiert viele Fleischersatzprodukte als ungesund
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat 15 vegane Fleischersatzprodukte wie Nuggets, Aufschnitt und Hack unter die Lupe genommen und viele davon als ungesund kritisiert. Nur zwei der untersuchten Produkte würden die beste Nutri-Score-Bewertung A erhalten, ein veganes Hack und ein Hähnchen-Ersatz, wie die Organisation am Freitag mitteilte. Viele andere enthielten hingegen eine Reihe von Zusatzstoffen, viele Kalorien und hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren und Salz.
WeiterlesenKrankenstand 2023 laut Krankenkassen DAK und KKH auf neuen Höchststand gestiegen
Der Krankenstand ist laut den Krankenkassen DAK und KKH 2023 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Schnitt sei jeder Beschäftigte 20 Tage krank gewesen, teilte die DAK am Freitag in Hamburg mit. Deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer war demnach im vergangenen Jahr mindestens einmal krankgeschrieben, 64 Prozent sogar mehrfach. Nur rund ein Drittel der Beschäftigten war 2023 gar nicht krank.
WeiterlesenIntegrationsbeauftragte wirbt im Bundestag für neues Staatsangehörigkeitsrecht
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), hat auch vor dem Hintergrund des Potsdamer Geheimtreffens zur "Remigration" für das neue Staatsangehörigkeitsrecht geworben. "Deutschland war schon immer ein Einwanderungsland", sagte sie am Freitag in der Bundestagsdebatte zur Reform des Staatsangehörigkeitsrechts. Es werde nun dafür gesorgt, dass die Bundesrepublik "ein zukunftsfähiges Einwanderungsland" werde - eines, dass sich zu Vielfalt und Offenheit bekenne.
WeiterlesenAachener Karlspreis 2024 geht an Rabbinerkonferenz-Chef Pinchas Goldschmidt
Der Aachener Karlspreis 2024 geht an den Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt und die jüdischen Gemeinschaften in Europa. Wie das Karlspreisdirektorium am Freitag bekannt gab, wird der Präsident der Konferenz der europäischen Rabbiner für sein herausragendes Wirken "für den Frieden, die Selbstbestimmung der Völker und die europäischen Werte" gewürdigt. Auch habe er sich um den interreligiösen Dialog verdient gemacht.
WeiterlesenÜber 500 Lkw bei Protestaktion am Brandenburger Tor
Die Transportbranche hat mit einer Großdemonstration in Berlin ihrem Unmut über steigende Kosten Luft gemacht. Nach Polizeiangaben rund 540 Lkw und außerdem 60 Traktoren, 110 Autos und 20 Wohnmobile blockierten am Freitag die Straße des 17. Juni und weitere Straßen rund um die Siegessäule. Gegen Mittag hielt der Zustrom von Protestierenden demnach weiter an, angemeldet für die Demonstration waren 1500 Menschen.
WeiterlesenNeues Angebot: Bahn geht im Streit um Arbeitszeitsenkung auf GDL zu
Im festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Bahn und der GDL geht der Konzern auf eine der Kernforderungen der Lokführergewerkschaft ein: Die Bahn legte am Freitag ein neues Angebot vor, das die Wahlmöglichkeit beinhaltet, die Arbeitszeit ab 2026 bei vollem Lohnausgleich auf 37 Wochenstunden zu reduzieren. Alternativ sind bis zu 13 Prozent mehr Gehalt drin. Die Bahn forderte die GDL auf, wieder zu verhandeln.
WeiterlesenFarbattacken auf Sylt: Anklage gegen Aktivisten der Letzten Generation
Wegen Farbattacken auf einen Privatjet, ein Luxusgeschäft und weitere Objekte auf der Nordseeinsel Sylt hat die Staatsanwaltschaft im schleswig-holsteinischen Flensburg Anklage gegen mehrere Mitglieder der Protestgruppe Letzte Generation erhoben. Sechs Klimaaktivisten wird unter anderem Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen, wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte.
WeiterlesenZehn Festnahmen in Deutschland und Spanien bei Ermittlungen gegen Drogennetzwerk
Bei internationalen Ermittlungen gegen ein mutmaßliches Drogennetzwerk sind in Deutschland und Spanien zehn Verdächtige festgenommen wurden. Wie das Hauptzollamt in Essen am Freitag mitteilte, handelt es sich bei den Verdächtigen um mutmaßlich führende Köpfe des Netzwerks. Die Festgenommenen stehen im Verdacht, große Mengen Marihuana und Haschisch von Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben.
WeiterlesenRund 90 Demos gegen Rechts am Wochenende - 30.000 Menschen in München erwartet
Nach den Enthüllungen über ein Geheimtreffen von Rechtsextremen und AfD-Politikern zur massenhaften Vertreibung von Menschen aus Deutschland steigt die Zahl der Protestaktionen gegen Rechts weiter an. Für das Wochenende sind in einer Vielzahl großer und kleinerer Städte insgesamt rund 90 Kundgebungen angemeldet, wie aus einer Auflistung des Portals Zusammen gegen Rechts mit Stand vom Freitagmittag hervorgeht. Allein in München rufen mehr als 200 Organisationen zu einer Großdemonstration am Sonntag auf.
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