Neuer britischer Premier Starmer will Ruanda-Abschiebe-Projekt stoppen
Der neue britische Premierminister Keir Starmer will das umstrittene Programm zur Abschiebung von Migranten nach Ruanda stoppen. "Das Ruanda-Programm war tot und begraben, bevor es begonnen hat", erklärte Starmer am Samstag nach der ersten Kabinettssitzung der neuen Labour-Regierung vor Journalisten. Er sei "nicht bereit, mit Spielereien weiterzumachen, die nicht abschreckend wirken", fügte er mit Blick auf das von der konservativen Vorgängerregierung verfolgte Projekt hinzu.
WeiterlesenKroos entschuldigt sich bei Pedri
Fußball-"Rentner" Toni Kroos hat sich am Tag nach dem bitteren Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM noch einmal von den Fans verabschiedet und sich zugleich bei Spaniens Jungstar Pedri entschuldigt. "Auf diesem Wege mir noch ganz wichtig: Verzeihung und gute Besserung an Pedri!", schrieb Kroos am Samstag bei Instagram: "Es war logischerweise nicht meine Absicht, dich zu verletzen. Eine schnelle Erholung und alles Gute. Du bist ein toller Spieler."
WeiterlesenDTM: Rast pokert sich auf dem Norisring zum Sieg
Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast hat sich auf dem Norisring zum Sieg gepokert. Der BMW-Pilot aus Minden blieb bei einsetzendem Regen mit Slickreifen auf der Strecke, der Stadtkurs in Nürnberg trocknete rasch schnell wieder ab - und der 37-jährige Rast fuhr zu seinem 27. DTM-Erfolg und dem ersten in diesem Jahr.
WeiterlesenFrankreich untersagt kurz vor Versteigerung Ausfuhr von Pistolen von Napoleon
Das französische Kulturministerium hat ein Ausfuhrverbot für zwei Pistolen erteilt, die einst Napoleon Bonaparte gehörten und versteigert werden sollen. Die Waffen, mit denen sich der selbsternannte Kaiser 1814 umbringen wollte, seien "aus geschichtlicher und künstlerischer Sicht von großem Interesse für das nationale Erbe" und müssten daher als "nationaler Schatz betrachtet werden", erklärte die zuständige Kommission für nationale Schätze am Samstag im offiziellen Amtsblatt.
WeiterlesenKampf um Olympia: Werth gewinnt beim CHIO auch Special
Die deutsche Dressurikone Isabell Werth hat im Wettkampf um Olympia beim CHIO in Aachen erneut geglänzt. Werth, die mit der erst zehnjährigen Wendy in Paris ihren siebten Start bei Olympischen Spielen anstrebt, gewann auch die zweite wichtige Prüfung vor Frederic Wandres mit Bluetooth und Ingrid Klimke mit Franziskus. Werths 78,085 waren nach dem Erfolg im Grand Prix das zweite Ausrufezeichen des Turniers.
WeiterlesenNagelsmann hofft weiter auf Kapitän Gündogan
Julian Nagelsmann hofft auf eine Fortsetzung der Nationalmannschafts-Karriere seines Kapitäns Ilkay Gündogan. Nach dem bitteren EM-Aus habe er zwar "noch keine Signale bekommen", sagte der Bundestrainer im DFB-Camp in Herzogenaurach, aber "ich würde mich freuen, wenn er weitermacht".
WeiterlesenStreit um Haushalt geht trotz Einigung weiter - Debatte über Wehretat
Ein Kompromiss, aber kein Ende des Ampel-Streits: Nach der Einigung der Bundesregierung auf einen Staatshaushalt für das kommende Jahr reißt die Debatte um Änderungen am Etatplan im parlamentarischen Verfahren nicht ab. Aus der SPD kamen am Samstag erneut Forderungen nach einem Aussetzen der Schuldenbremse, die FDP lehnt dies ab. Für Diskussionen sorgt auch der geplante Verteidigungsetat, der kleiner ausfallen soll als von Minister Boris Pistorius (SPD) gefordert.
WeiterlesenFormel 1: Russell Trainingsschnellster bei Nässe
Der Regen hat drei englische Fahrer im dritten freien Training zum Großen Preis von Großbritannien nach ganz vorne gespült. Mercedes-Pilot George Russell, in der vergangenen Woche Sieger in Österreich, setzte auf Intermediate-Reifen in 1:37,529 Minuten die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton und McLaren-Pilot Lando Norris, dem derzeit wohl formstärksten Fahrer.
WeiterlesenZweite Runde der Frankreich-Wahl in Überseegebieten begonnen
Startschuss für die zweite Runde der Parlamentswahl in Frankreich: In den Überseegebieten des Landes hat der entscheidenden Urnengang für die Wahl zur Nationalversammlung begonnen. Nach der Öffnung der Wahllokale am Samstag um 8.00 Uhr (Ortszeit, 12.00 Uhr MESZ) waren zunächst die Franzosen in Saint-Pierre und Miquelon vor der Ostküste Kanadas aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
WeiterlesenGewerkschaft der Polizei ruft vor Türkei-Spiel zu Verzicht auf Wolfsgruß auf
Vor dem EM-Viertelfinalspiel der Türkei hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Fans zum Verzicht auf den sogenannten Wolfsgruß aufgefordert. "Politik hat keinen Platz auf dem Spielfeld", erklärte der GdP-Bundesvorsitzende, Jochen Kopelke, am Samstag. Dies gelte erst recht, "wenn in ihrem Zentrum menschenverachtende Symbolik zum Ausdruck gebracht wird."
WeiterlesenIn den News