Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger erhoben. Der mittlerweile 68 Jahre alte Mann soll zahlreiche Frauen sediert, vergewaltigt und davon Videoaufnahmen gemacht haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Angeklagt ist er zunächst wegen 22 Vergewaltigungen an 14 Frauen. Die Staatsanwaltschaft geht aber von deutlich mehr Fällen aus.
WeiterlesenKosten für pflegebedürftige Menschen in Heimen erneut gestiegen
Die Eigenbeteiligungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen sind erneut gestiegen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) mussten Pflegebedürftige nach Stand vom 1. Juli im ersten Aufenthaltsjahr im Heim durchschnittlich 3364 Euro monatlich aus eigener Tasche zahlen. Dies seien 256 Euro mehr pro Monat als ein Jahr zuvor.
WeiterlesenSchleswig-Holstein: Baby kommt auf Autobahnrastplatz zur Welt
In Schleswig-Holstein ist auf einem Rastplatz an der Autobahn 7 ein kleiner Junge zur Welt gekommen. Die werdende Mutter war am Freitag gemeinsam mit ihrem Mann auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Geburt überraschend auf dem Rastplatz Brokenlande einsetzte, wie die Polizei in Neumünster am Dienstag berichtete. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erblickte das Baby das Licht der Welt.
WeiterlesenExtremtemperaturen Ende Juni in Deutschland forderten rund 7100 Hitzetote
Die Hitzewelle von Ende Juni hat in Deutschland tausende Menschen das Leben gekostet. Parallel zu den in der letzten Juniwoche erreichten Rekordtemperaturen von mancherorts mehr als 41 Grad Celsius starben etwa 23.900 Menschen und damit 7100 mehr als noch zwei Wochen zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Sterbefallzahlen lagen in der Woche vom 22. bis 28. Juni damit um 32 Prozent über dem Vergleichswert der Vorjahre.
WeiterlesenPrien verteidigt geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat die umstrittenen Pläne zur Kürzung beim staatlichen Unterhaltsvorschuss verteidigt. Anders als in anderen europäischen Staaten gebe es nur in Deutschland ein Unterhaltsvorschussrecht, das weitestgehende Entlastungen vor allem für die Väter vorsieht, sagte sie am Dienstag im NDR. Laut Beschluss von Bundesregierung und Bundesländern müsse das geändert werden.
WeiterlesenChinesische Exporte im Juni stärker gestiegen als erwartet
Chinas Exporte sind im Juni deutlich angestiegen. Nach offiziellen Daten vom Dienstag führte das Land wertmäßig 27 Prozent mehr aus als im Vorjahresmonat. Das ist auch deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. "Dies spiegelt vor allem den jüngsten Anstieg der Halbleiterpreise wider, der durch den KI-Boom ausgelöst wurde", erklärte Julian Evans-Pritchard von Capital Economics.
WeiterlesenErfolgreiche Chip-Hersteller: Südkorea hebt Wachstumsprognose um einen Prozentpunkt
Die südkoreanische Wirtschaft profitiert enorm vom derzeitigen Erfolg der Chip-Hersteller des Landes. Das Finanzministerium in Seoul hob am Dienstag seine Wachstumsprognose für 2026 um einen Prozentpunkt auf drei Prozent. Vor allem die Konzerne Samsung und SK Hynix bedienen die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach hochmodernen Speicherchips, die in KI-Rechenzentren zum Einsatz kommen.
WeiterlesenNach Wurf von Pflasterstein aus Hochhaus in Kiel: DNA-Reihenuntersuchung
Nach dem Wurf eines Pflastersteins aus einem Kieler Hochhaus auf einen Streifenwagen wird nun mit einer DNA-Reihenuntersuchung nach dem mutmaßlichen Täter gesucht. Seit Dienstagmorgen nehmen Einsatzkräfte in dem 26-geschossigen Gebäude im Stadtteil Mettenhof DNA-Proben von Bewohnerinnen und Bewohnern, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel mitteilten. Insgesamt wohnen mehr als 250 Menschen in dem Hochhaus.
WeiterlesenUS-Regierung zahlt dutzende Milliarden an Zollgebühren an Unternehmen zurück
Die US-Regierung hat größtenteils wegen einer Entscheidung des Obersten Gerichtshof gegen die Zollpolitik von Präsident Trump dutzende Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Im bisherigen Steuerjahr, das im Oktober 2025 begann, gab es Rückzahlungen in Höhe von 81 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 71 Milliarden Euro), wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Im gesamten Vorjahr waren es nur fünf Milliarden Dollar.
WeiterlesenTödlicher ICE-Einsatz in Maine: Erschossener Kolumbianer offenbar nicht Zielperson
Bei dem jüngsten tödlichen Schusswaffeneinsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE ist es offenbar zu einer Verwechslung gekommen. "Die getötete Person war nicht diejenige, nach der sie suchten", sagte der Senator Angus King aus dem Bundesstaat Maine am Montag (Ortszeit) dem Sender CNN unter Berufung auf das US-Heimatschutzministerium und bestätigte damit Medienberichte. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer. Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall mit ICE-Beamten binnen einer Woche.
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