Supercup als "Belohnung": Suhl will nächsten Titel
Kapitänin Roosa Laakkonen kann nach der Fabel-Saison des VfB Suhl den offiziellen Startschuss für die nächste Spielzeit in der Volleyball Bundesliga (VBL) kaum erwarten. "Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag", sagte die Mittelblockerin dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem Supercup-Duell des Double-Siegers mit dem Dresdner SC am Samstag (17.15 Uhr/Dyn).
"Es ist ein großes Spiel gleich zum Saisonauftakt, weil man bereits um einen Titel spielt. Das verleiht der Partie natürlich das gewisse Extra", erklärte Laakkonen. Die Supercup-Premiere der Suhlerinnen sei eine "Belohnung" für die vergangene Spielzeit.
2025/26 hatte sich der VfB erst zum zweiten Mal nach 2008 den DVV-Pokal gegen Allianz MTV Stuttgart gesichert und sich später in der Finalserie gegen Dresden erstmals zum deutschen Meister gekrönt. Für Laakkonen sind diese Ereignisse aber "bereits eine Erinnerung". Natürlich denke sie manchmal noch über die letzten Monate nach, erklärte die 32-Jährige, "aber die nächste Saison liegt vor uns und ich will mich einfach auf die Zukunft konzentrieren."
Beim Supercup in Coburg kommt es dabei gleich zu einer Neuauflage der Best-of-five-Finalserie um die Meisterschaft, die Suhl mit 3:0 für sich entschieden hatte. Nach dem historischen Double ist der VfB nun erstmals im Supercup vertreten, für Vizemeister und Titelverteidiger Dresden ist es bereits die sechste Teilnahme.
Unterschätzen will DSC-Trainer Alexander Waibl den Gegner aber keinesfalls. "Ich glaube, dass Suhl auch dieses Jahr wieder eine große Rolle spielen kann", erklärte der Coach: "Wir werden uns gut auf das Spiel vorbereiten. Aber klar ist: Unser Ziel ist, wir wollen gewinnen."
Das gilt auch für Suhl. "Den Supercup zu gewinnen wäre natürlich total cool – schon zu Beginn der Saison eine Medaille zu holen", sagte Laakkonen. Das Wichtigste sei jedoch, "dass wir gut spielen und das Spiel nutzen, um uns weiterzuentwickeln".
J.Martin--GM