Götzes Erwartungen an Riera? "Schwierig, das zu beschreiben"
Ein emotionaler "Vulkan"? Spanische Taktikschule? Die Spieler von Eintracht Frankfurt scheinen nicht genau zu wissen, was sie sich von ihrem neuen Trainer Albert Riera erwarten dürfen. "Es ist super schwierig, das im Vorfeld zu beschreiben", sagte Mario Götze zu seinen Erwartungen nach dem 1:3 (0:2) in der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen: "Wir freuen uns darauf, dass er sich für die Aufgabe entschieden hat."
Der Spanier ist als Trainer ein halbwegs unbeschriebenes Blatt, coachte bislang vor allem in Slowenien und der 2. Liga Frankreichs bei Girondins Bordeaux. Für Götze stehe "außer Frage", dass Riera der angeschlagenen Eintracht weiterhelfen werde. Es gehe nach acht Pflichtspielen ohne Sieg darum, "dass wir bei null anfangen und gedanklich einen Cut machen können. Wir müssen die Basics jetzt richtig machen, dabei wird er uns helfen", sagte der Routinier.
Das erklärte Ziel Europapokal rückte Götze angesichts der prekären Lage und ungewisser nächster Wochen erst einmal in den Hintergrund. "Wir brauchen uns jetzt nicht über Tabellenplätze zu unterhalten, wenn wir die letzten Wochen sehen, wo wir die Spiele nicht gewonnen haben", meinte der deutsche WM-Held von 2014: "Das steht uns nicht zu."
Unter Riera, der die Mannschaft am Montag nach seinem Abschied bei NK Celje in Slowenien übernehmen wird, habe die SGE nun "keine Zeit zu verlieren". Bereits am Freitag (20.30 Uhr/Sky) wird der 43 Jahre alte Spanier sein Debüt im Auswärtsspiel bei Union Berlin geben. "Es geht darum, uns da in die Spur zu bringen", sagte Götze.
F.Martinez--GM